selbst ein ausgewiesener Kritiker der Finanzbranche, Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gibt zu: „…Investmentfonds sind aber eine geniale Erfindung, weil damit jeder Anleger schon kleine Beträge auch in Anlageprodukte investieren kann, die sonst nur weitaus größeren Anlagesummen vorbehalten sind“ (Quelle: Handelsblatt vom

Weiterlesen

Anhaltendes Zinstief?
Strafzinsen auf Guthaben?

Die spontane Reaktion könnte die Abkehr vom Aufbau eines Vermögens und die Hinwendung zum Konsum sein. DAS ist eine Lösung – aber… Weiterlesen

…zwei Ziehungen. So titelt heute die Zeitung mit den großen Buchstaben und den vielen Bildern.

Was hat diese Schlagzeile mit Geldanlagen zu tun? Weiterlesen

Heute Nacht hat Großbritannien abgestimmt und mit 51,9% mehrheitlich für einen Austritt aus der EU gevotet. Eine alte Börsenweisheit besagt, dass „politische Börsen kurze Beine“ haben. Bereits in den vergangenen 3 Wochen war der „Brexit“ das marktbeherrschende Thema und die Unsicherheit über das Abstimmungsergebnis hat zu massiven Kursturbulenzen an den Börsen geführt. Weiterlesen

Roobäärt – Wer als Selfmade-Millionär durch die Privatsender irrlichtert, ist selbstverständlich auch ein gefragter Anlageexperte.
Immerhin stehen die Chancen wohl gut, dass die Zielkunden vom Luxus der Werbeikone auf den Anlageerfolg des beworbenen Produktes schließen.

Zu Recht? Weiterlesen

Glaubt man den Psychologen ist die stärkste Triebfeder die Sucht nach der eigenen Bedeutsamkeit. Wir wollen dazugehören, Anerkennung und Macht gewinnen und wir wollen glauben, dass es endlich einmal auf uns fällt – das ganz große Los und damit der Schlüssel für das Tor zur finanziellen Unabhängigkeit

Spiegel-Online: Großrazzia bei S&K: Mit dem Rammbock gegen Anlagebetrüger

Markt – Hohe Rendite: leeres Versprechen

Nur so lässt sich erklären, dass mit schöner Regelmäßigkeit den Heilsversprechen teuer gekleideter Scharlatane allzu leichtfertig Glauben geschenkt wird. Menschen, die ein 0,5 Prozent pro Jahr höheres Angebot mit Rechtsanwalt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und sachverständigen Personen stundenlang besprechen und abwägen würden, unterzeichnen im blinden Vertrauen Verträge, deren Inhalt sie weder kennen noch verstehen. Das Versprechen, zu den ganz großen Gewinnern zu gehören, genügt ihnen in diesem Fall.

Die Presse, die ja gerne für sich in Anspruch nimmt investigativ tätig zu sein, beschränkt sich auf sensationslüsterne Schlagzeilen. Dabei offenbaren bereits die Überschriften eine tiefe Unkenntnis der Materie.

Wo bleibt hier der Verbraucherschutz möchte man fragen.

Wer nichts weiß, muss alles glauben. Diese Aussage ist nirgends so gültig wie in diesen Fällen. Was wäre wenn wir an den Schulen praktisches Wissen im Umgang mit Geld vermitteln würden? Die Kinder und Jugendlichen könnten plötzlich beurteilen, was Leben über die eigenen finanziellen Verhältnisse hinaus bedeutet. Es gäbe ein Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge welches als Auswirkung hätte, dass Renditeversprechen von 12% pro Jahr nicht zur sofortigen Unterschrift von Verträgen, sondern zu Distanz und kritischer Recherche führen würde.

Zugegeben ein weiter Weg.

Ach ja – man müsste mit Nebenwirkungen rechnen. Mündige Bürger und mündige Verbraucher könnten auch anderen Scharlatanen kritische Fragen stellen. Vielleicht ist das der Grund warum alles so bleibt wie es ist und die nächsten Schlagzeilen schon im Zwischenspeicher auf Anwendung warten…

Bleiben Sie wachsam und sprechen Sie uns bei Fragen gerne an.

Ihr Versicherungs- und Finanzmakler aus Stuttgart

Stefan Rumpp